Zero-Knowledge Proof
Ein Zero-Knowledge Proof ist ein kryptografisches Verfahren, mit dem bewiesen werden kann, dass eine Aussage zutrifft, etwa „der Inhaber ist über 18“, ohne die zugrunde liegenden Daten offenzulegen, auf denen die Aussage beruht, etwa das tatsächliche Geburtsdatum.
Während Selective Disclosure einem Inhaber erlaubt, ausgewählte Claims unverändert offenzulegen, offenbart ein Zero-Knowledge Proof gar nichts: Der Prüfer erfährt lediglich, dass die Aussage zutrifft, belegt durch einen Nachweis, den er gegen die Signatur des Ausstellers prüfen kann. Dies ist eine stärkere Datenschutzgarantie als Selective Disclosure und ein aktives Feld der Standardisierung für künftige Credential-Formate im EUDI-Wallet-Ökosystem.